GV 2026
Jahresbericht des Präsidenten
zHd. der 78. GV des Männersport Buchs
GV 19.
März 2025
Neudeutsch
würde man sagen, die erste Generalversammlung unter neuem Präsidium sei "uneventful"
über die Bühne gegangen. Uneventful heisst so viel wie "ohne besondere
Vorkommnisse". Keine Rebellion, keine Revolution, kein hörbares Maulen. Am Ende
sind alle froh, wenn der Stuhl vorne in der Mitte wieder besetzt ist.
Juspo 10./11. Mai
Am von der DR und TV organisierten kantonalen Jugendsporttag in Buchs leisteten
9 MSB-Mitglieder wertvolle Unterstützung im Verkehrs- und Transportbereich. Deren
Einsatz wird bestens verdankt.
Was die DR und der TV organisatorisch auf die Beine gestellt hatten war in
jeder Beziehung eindrücklich.
Festwirtschaft Flohmi 21. Mai
Nach dem einmaligen Versuchsballonden Flohmi im vergangenen Jahr an
einem Sonntag durchzuführen ist das OK unter der Leitung von Ursula Maurer wieder
auf den bewährten Samstag zurückgekehrt.Ein 12-Stundentag mit Arbeitsbeginn um 06.00 Uhr ist nicht ohne. Dank
grossem Einsatz der routinierten Crew und nicht zuletzt dank fleissigen
Kuchenbäckerinnen und -Bäckern konnte auch der Vereinskasse wieder einen
schönen Betrag überwiesen werden. Danke dem Flohmi Team.
Erste Hilfe Schulung 4. Juni
Unter der
Vermittlung von Daniel haben wir in der Halle einen Kurz-WK über CPR Cardio-
Pulmonale Reanimation, früher Herz-Lungen-Wiederbelebung, durchgeführt. Erwin
Wälti, Helen Bucher und Kurt Tobler haben uns so quasi in einem der letzten
offiziellen Einsätze des Samaritervereins Buchs das Verhalten im
Notfall in Erinnerung gerufen und geübt. Danke Dani.
Apéro Gemeindeversammlung 5. Juni
Ein Sechserteam organisierte den Apéro. Speckzopf und kleinen Häppchen
sowie Wein aus einer renommierten lokalen Weinhandlung nebst Bier und
Alkoholfreiem wurde fleissig und freudig zugesprochen. Zufriedene Gesichter und
das Budget eingehalten, ergo Mission completed.
Partnerausflug 14. Juni
Reini und Ruth haben sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und einen
abwechslungsreichen Tag organisiert. Der traditionelle Brunch fand diesmal im
Boldernhof in Hemishofen statt. Die anschliessende Schifffahrt auf dem Rhein bei
schönstem Wetter war ein Genuss. Später brachte uns der Bus in die Fremde,
genauer gesagt nach Messkirch in den Campus Galli, wo wir einen geführten
Einblick in den Alltag der Karolinger vor über eintausend Jahren erhielten.
Wieder zurück in der Schweiz folgte ein feines Nachtessen im Restaurant Mühle in Wunderklingen.
Das ist der Zweitletzte, den ich organisiert habe, drohte uns Reini. Nichtsdestotrotz herzlichen Dank Reini und Ruth.
Velofahrt 23. Juli
Während der Sommerferien sind zwei HandvollFerdy Küblers auf
E-Bikes - früher hätte man "Velo mit Hilfsmotörli" gesagt - in das Restaurant
Waidhof in Seebach zum Znacht geradelt. Infolge angekündigter Schliessung des
Lokals muss inskünftig ein neues Ziel gesucht werden.
Minigolf Wettingen 6. August
Aufgrund verschiedener Juchzer, die während des Abends durch das Gelände
hallten, konnten wir annehmen, dass unser Hampe gut im Rennen war. Und
tatsächlich hat er alle abgetrocknet und gewinnt vor Werni und Peter Bruggmann.
Fredi's Rang hat, wie letztes Jahr berichtet, mit edler Zurückhaltung
vermutlich wenig zu tun. Er ist wiederum auf den hinteren Plätzen zu finden. Aber
aufgepasst: Vom Ehrgeiz getrieben hat er schon mal den grauen Star operieren
lassen. Inskünftig wird auch er die 18 Löcher messerscharf sehen. (Ob das
reicht?).
Der Wettkampfabend endet gesellig im Garten des Höfli.
Bräteln auf dem Grillplatz Hand 13. August
Wetter und andere Gründeermöglichten eine Durchführung unseres traditionellen
Brätli-abends auf der Hand erst in der letzten Ferienwoche. Zum Glück hat uns
Petrus nicht im Stich gelassen. Auch dieser Abend bewies einmal mehr wie
einfach wir Männer gestrickt sind: Ein Stück Fleisch oder eine Wurst, Brot und
Wein oder Bier und schon sind wir zufrieden. Wenn noch unsere Kameradschaft
dazu kommt, kann man schon fast vom kleinen Glück sprechen. Danke Sepp und
Hansruedi.
MSB-Reise Val Poschiavo 19. - 21. September
Der Entscheid an der letzten GV, alternierend eine dreitägige Reise
durchzuführen, wurde unter der Leitung von Dani und Sepp wunschentsprechend
umgesetzt. Der dadurch vorgegebene Rahmen erlaubte es uns, ins entlegene Val
Poschiavo zu reisen. Die lange Zugfahrt via Albula und Berninahaben wir
ohne Zwischenfälle, nicht wie die Dreiergruppe beim Rekognoszieren traumatisch,
sondern traumhaft erlebt.
Apéro und Gepäckdeponie auf dem Ospizio und Wanderung entlang dem Lago Biancobrachteuns zur Mittagsrast. Hier haben wir uns aufgesplittet: Die Fitteren nahmen den Aufstieg nach Sassal Mason, die auch Fitten den Höhenweg zur Alp Grüm. Weiterfahrt mit dem Zug mit wunderbaren Ausblicken in das weite Tal von Poschiavo. Zimmerbezug und Apéro im kleinen Garten des Hotels Suisse, wo wir ein ausgezeichnetes Abendessen geniessen durften. Natürlich fehlte der obligate ärztlich verschriebene Gin Tonic vor dem zu Bett gehen nicht.
Am zweiten Tag ging es mit dem Postauto ins verträumte
Val di Campo. Wieder in zwei, resp. drei Gruppen aufgeteilt waren der türkisblaue
Saoseosee und der mystische Val Violasee unsere Ziele.
Zurück in Poschiavo nach einer Führung durch das malerische Dorf folgten im
Ristorante Motrice Apéro und ein feines Abendessen. Bettmümpfeli wie am Vortag.
Am dritten Tag umwanderten wir die Hälfte des Lago di Poschiavo und reisten per Zug wieder nach Hause. Das Wetter war auf unserer Seite und glücklicherweise hatten wir keine Unfälle zu verzeichnen. Trotzdem mussten wir unseren Webmaster und Hoffotografen im Spital hinterlassen, den es mit einer gnadenlosen Magen-Darm Geschichte erwischt hatte.
Klausabend Pemo 29. November
Dieser mit 40 Teilnehmenden sehr gut besuchte Anlass hinterlässt gemischte
Gefühle. Da ist zum einen der kulinarische Teil, der unter der Leitung unseres
KüSche's mit einem Menu der Superlative keine Wünsche offen liess. Auch Lotto
und Schätzfrage verliefen wie gewohnt.
Wie dann allerdings der Samichlaus undifferenziert und
respektlos den Vorstand inklusive eines hochrangigen ehemaligen Funktionärsmitglieds
in die Pfanne haute, grenzte an Verleumdung. Da wurde soviel schmutzige Vorstandswäsche
gewaschen, dass am geistigen Zustand des Samichlaus gezweifelt werden musste.
Zum Glück bewahrten die Mitglieder kühlen Kopf und haben – vermutlich aus einer
Mischung aus Mitleid und Anstand – nicht in dieselbe Kerbe gehauen.
Allen, die zum Erfolg des Abends beigetragen haben, sei es in der Planung, beim
Einkauf, in der Küche oder beim Einrichten und Schmücken danke ich bestens. Ein
spezieller Dank geht natürlich an alle Patissièren und Patissiers für ihre
Dessertkreationen.
Boccia Höri 17. Dezember
Der Spaghettiplausch im Höremer Bocciaclub Vereinslokal beschliesst jeweils
das kalendarische Jahr. Das Siegerquartett bestand aus Reini, Dani, Oly und
Werni. Sie zeigten nicht nur eine fein austarierte Hirn-, Arm- und Hand-Koordinationsfähigkeit,
sondern überragende mentale Nervenstärke bis zur letzten Boccia. Kein Wunder
nach so viel Weisswein.
Und was hier noch nachgeholt sei: Danke Hansruedi für die Organisation.Fondue auf der Hochwacht 21. Januar 2026
Auch hier war die Stimmung gelöst. Die kritischen, teilweise
vereisten Wegverhältnisse konnten dank gezieltem Einsatz von Kehlen-Schmiermittel
mit grosser Zuversicht angegangen werden. Peter Scheifele hat den Transport mit
PW für nicht so Läufige ermöglicht.Warum nach Rückkehr eine Gruppe umsverwurgen noch im Frohsinn den
fröhlichen Abend bei einem oder waren es zwei Herrgöttli verlängern musste, hat
der Schreiber vergessen. Es gibt eben Dinge im Leben, die lassen sich mit Logik
und Vernunft nicht immer erklären.
Chränzli 29./30. Januar 2026
An unserem letzten Einsatz im Vereinsjahr hat Bruno das Zepter und den
Kochlöffel geschwungen. Und die Küchengehilfen, kneteten, rührten, brätelten, wuschen
ab, putzten, holten, brachten, machten faule Sprüche im falschen Moment, betreuten
den KüSche wenn der Strom kurz vor der Türöffnung ausfiel und überhaupt waren wir
Gangos fast wie zu Hause.ause. Auch
getränkebuffetseitig war zeitweise High Noon.
Nein, im Ernst erlebten wir strenge aber coole - für einige sogar 12 Stunden - Tage.
Ich danke Bruno, aber auch dem ganzen Team für den geleisteten Einsatz. DR und
TV danken wir für die fairen 20 % Gewinnanteil, resp. Fr. 4'000.--.
Walking
Im Prinzip fand in den Ferien jeden Mittwoch ein Walking statt. Im Schnitt trafen
8 – 12 Kameraden ein. Ob der sportliche oder eher der anschliessende gemütliche
Teil Grund für die Teilnahme war, wissen wir nicht. Egal, das Bedürfnis, sich
zu sehen existierte jedenfalls.
Vielleicht sind es aber auch unsere Frauen, die sich den freien Mittwochabend
auch während den Ferien prinzipiell nicht nehmen lassen wollen.
Website
Passiv und trotzdem aktiv: Unserem Webmaster und Hausfotografen Josef von
Euw danken wir für seinen zuverlässigen und auch kreativen Einsatz über das
ganze Jahr.
Reiseberichte
Auch dieses Jahr danken wir Dani Gerber und Peter Bruggmann für die Verfassung
der Reiseberichte über den Partnerausflug, resp. die MSB-Reise zHd. des
Furttalers. Beide Berichte wurden prominent und mit Foto abgedruckt.
Turnbetrieb
Die Teilnehmerzahl am Mittwochabend schwankt zwischen rund 10 und 20 trotz der
Tatsache, dass Pensionierte in der Regel weniger Zeit haben. Sie sind oft verplant
durch Ferienabwesenheiten, Ausflüge, Enkelhüten, soziales Engagement, resp.
vorgezogenem Verputzen der dreizehnten AHV.
Ich danke den Vorturnern Dani, Peter und Sepp für ihr abwechslungsreiches
Programm, jeder nach seiner Art. Hansueli springt in verdankenswerter Art ein,
wenn Not am Manne ist.
Die anschliessende Aufteilung in eine Unihockey- und Laufgruppe ist nach wie
vor gefragt.
Nach einer funktionierenden Zwischenlösung sind wir in Sachen Turnhallen-Türöffnungs-zeiten wegen Vandalenakten wieder auf Feld eins. Peter Scheifele ist aber nach wie vor mit der Pemo-Schulverwaltung am Drücker.
Zum Schluss
Ich bin mir bewusst, dass im Verborgenen noch der Eine und Andere sich für
unseren Verein engagiert hat. Allen, die dazu beitragen, dass wir auch
weiterhin kameradschaftlich und erfolgreich unterwegs sind, danke ich herzlich.
Speziell danken will ich meinen Vorstandskollegen, Sepp, Peter und Hansruedi
für ihr vorbehaltloses und oft auch zeitraubendes Engagement für den MSB, aber
auch für die Unterstützung von mir in meiner Funktion als Präsident.
Buchs, im März 2026 Werner Hofstetter
